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Longyearbyen

Longyearbyen ist der größte Ort auf Spitzbergen und gleichzeitig das Verwaltungszentrum der zu Norwegen gehörenden, gleichnamigen Inselgruppe. Die Stadt wurde 1906 vom amerikanischen Unternehmer John Munro Longyear als Bergarbeiterstandort gegründet. Heute ist jedoch nur noch eine einzige Zeche in Betrieb, die der Versorgung des eigenen Kraftwerks dient. Longyearbyen verfügt über eine moderne Infrastruktur, ihre Einwohner leben vom Tourismus und der Forschung. Das Straßennetz umfasst lediglich 40 Kilometer und stellt keine Verbindung zu anderen Orten her. Schneemobile und Boote sind daher bevorzugte – und notwendige – Fortbewegungsmittel.

Svalbard by Innovations Norway, Jens Henrik Nybo

Longyearbyen: Ob unter Tage oder in den Fjorden – Abenteuer pur

Ein Trip auf die Inselgruppe Spitzbergen beginnt zwangsläufig in Longyearbyen. Hier gibt es den Flughafen Svalbard und einen Hafen, hier befinden sich die besten Hotels und Pensionen. Von hier aus startet der Besucher seine Erkundungstouren ins menschenleere Umland. Es gibt keine Sehenswürdigkeiten, die von Menschenhand gemacht wären – nur essenzielle Natur. Und die lernt man am besten auf Schusters Rappen kennen oder auf einem Hundeschlitten. Es werden auch Kajaktouren und Schneemobil-Safaris angeboten. Und wer möchte, der kann an einer der Exkursionen in die alte Kohlemine Gruve 3 teilnehmen und sich davon überzeugen, dass die Arbeit unter Tage wahrlich kein Zuckerschlecken gewesen ist. Etwa 2 bis 3 Bootsstunden von Longyearbyen entfernt, direkt gegenüber des Isfjorden, wartet dann der Esmarkbreen-Gletscher in all seiner blau schimmernden Pracht. Aber Vorsicht: Das arktische Klima kann schnell umschlagen – Termperaturstürze von bis zu 15 Grad sind keine Seltenheit!

Naturerlebnis zwischen Mitternachtssonne & Polarnacht

Longyearbyen biedert sich bei seinen Besuchern niemals an, bleibt immer unverfälscht und generell eine Herausforderung. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit Naturerlebnissen belohnt, die für immer im Gedächtnis bleiben. Hier dauert die Mitternachtssonne vom 20. April bis zum 23. August. Und die Polarnacht hält sich hartnäckig vom 26. Oktober bis 15. Februar. Die Dunkelheit ist dann überwiegend absolut, nur zeitweise erhellt von den auftretenden Polarlichtern. Theoretisch ist der Flughafen von Longyearbyen auch Ausgangspunkt für die Weiterreise zum Nordpol. Aber dazu muss man wohl noch einmal aus ganz anderem Holz geschnitzt sein.

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