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Bodö

In unmittelbarer Nähe des Polarkreises liegt Bodö, mit circa 47.000 Einwohnern die größte Stadt der Provinz Nordland. Der Heimathafen der Hurtigruten befindet sich hier; und hier enden auch die Gleise der in Südnorwegen beginnenden Nordlandbahn. Die Stadt lebt hauptsächlich vom Handel, der Industrie und ihrem Militärstützpunkt, der im Kalten Krieg sogar als Sitz eines NATO-Hauptquartiers fungierte. Bodö ist eine moderne Stadt ohne historische Bauwerke. Nach Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg musste sie fast komplett neu aufgebaut werden. Inmitten der zweckmäßigen Nachkriegs-Architektur kann der Besucher nunmehr vom 15. bis 29. Dezember die Polarnacht erleben; zum Ausgleich geht dafür vom 2. Juni bis 10. Juli die Mitternachtssonne niemals ganz unter.

Bodo by Innovation Norway, Ute

Bodö – unverfälschte Natur in rauer Brise

Wenn Sie raue und unverfälschte Gegenden lieben, dann wird Bodö Sie begeistern! In Blickweite zu den Lofoten gelegen, ragen überall am Horizont schroffe Felsen und karge Berge aus der ursprünglichen Landschaft, deren Gipfel bis in den Sommer hinein schneebedeckt bleiben. Die maritime Atmosphäre von Bodö ist stets so gegenwärtig, wie das Salz in der Luft.

Die fischreichen Gewässer ziehen Schwärme von Seevögeln an, Handelsschiffe und Fähren verfolgen ihren jeweiligen Kurs. Hier befindet sich der nördlichste Punkt des norwegischen Schienennetzes; hier landen auf dem Airport nicht nur Linienmaschinen, sondern auch Militärflugzeuge. Da verwundert es nicht, wenn es in dem 1994 eröffneten Luftfahrtmuseum allerlei spannende Exponate aus der Geschichte der Fliegerei zu bestaunen gibt: Die legendäre amerikanische Spionage-Maschine U-2 zum Beispiel. Oder den aus der Luftschlacht um England nicht minder bekannten englischen Jäger, die Supermarine Spitfire. Der herbe Charme von Bodö hat seinen Reiz – und ist jederzeit Grund genug zumindest für einen Zwischenstopp.

Schroffe Felsen und reiche Fischgründe

Bodö ist viel mehr als nur Dreh- und Angelpunkt im Fern- und Nahverkehr. Die Stadt hat ihren ganz eigenen, oft kompromisslos wirkenden Reiz. Die sie umgebende Natur ist schroff und karg – und gerade deshalb unverfälscht. Hier kann man herrlich wandern und im Naherholungsgebiet Geitvågen mit etwas Glück die seltenen Seeadler beobachten. Unberührte Naturwälder befinden sich in der Nähe von Bodö genauso, wie ergiebige Fischgründe und urige Leuchttürme in Küstennähe. Natürlich sollte auch ein Trip zu den Lofoten nicht im Tagesprogramm fehlen – die Fährverbindungen sind gut. Eine Fahrt dauert mehrere Stunden und ist allein genommen schon ein Erlebnis für sich.

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